Diplom- und Abschlussarbeiten 2018/19

Methodenentwicklung zur Fremdstoffanalyse in landwirtschaftlich genutzten Böden



Projektleiter

Johannes Fetz

Probenahmeverfahren mit Stechrahmen. Abtrennung der Fremdstoffe aus dem getrockneten Boden durch Sieben. Gravimetrische Bestimmung des Fremdstoffgehalts. Feststellung der Kunststoffart durch FTIR.

Mitarbeiter

Paul Jussel

Probenahmeverfahren mit Grassodenstecher. Abtrennung der Fremdstoffe aus dem getrockneten Boden durch Aufschlämmen. Bestimmung der optischen Verunreinigung und des Fremdstoffgehalts mittels Flächensumme. Feststellung der Kunststoffart durch FTIR.


Zielsetzung

1. Anpassung relevanter Methoden (z.B. Kompostverordnung) an die vorliegende Fragestellung2. Entwicklung reproduzierbarer Probenahmeverfahren zur Fremdstoffbestimmung (Kunststoff, Gummi und Verbundstoffe) in landwirtschaftl. genutzten Böden3. Vergleich von Analysemethoden zur Feststellung des Verunreinigungsgrades4. Ermittlung von Messdaten der Fremdstoffverunreinigung in und auf Böden

Problemstellung

Mit 1.1. 2019 tritt in Vorarlberg das Gesetz zum Schutz der Bodenqualität in Kraft. Die Bodengesundheit und -fruchtbarkeit sind durch Fremdstoffeintrag aus Kompost, Wirtschaftsdünger, Gärrückständen, … stark gefährdet. Insbesondere das Gefahrenpotential das von Kunststoff, Gummi und Verbundstoffen aufgrund ihrer unterschiedlichen stofflichen Zusammensetzung ausgeht, ist derzeit schwer abschätzbar.

Ergebnisse

1. Vorgehensweise zur Fremdstoffbestimmung im Kontext der vorliegenden Problemstellung.2. Werte für die Fremdstoffbelastung in und auf Böden.

Technologien

IR-Gerät mit ATR-Einheit

Zur qualitativen Analyse der Kunststoffe wurde u.a. ein IR-Gerät mit ATR-Einheit benutzt.